Auch bekannt als: Draganon, Ampamet, Memodrin
Aniracetam ist ein fettlösliches Racetam-Nootropikum, das AMPA-Rezeptoren moduliert und auf seine angstlösenden und kognitionsverbessernden Eigenschaften untersucht wird. Es ist auf Milligramm-Basis wirksamer als Piracetam.
Aniracetam ist ein lipophiles Analogon von Piracetam, das in den 1970er Jahren von Hoffmann-La Roche entwickelt wurde. Es wirkt als positiver allosterischer Modulator von AMPA-Glutamatrezeptoren und verstärkt die synaptische Übertragung und Langzeitpotenzierung – Schlüsselprozesse bei Lernen und Gedächtnisbildung. Aniracetam moduliert auch cholinerge, dopaminerge und serotonerge Signalwege, was seine in Tierstudien beobachteten angstlösenden Eigenschaften erklären könnte. Klinische Studien an Patienten mit kognitiver Beeinträchtigung zeigten Verbesserungen bei Aufmerksamkeit, Gedächtnis und emotionaler Stabilität. Aufgrund seiner Fettlöslichkeit hat es einen schnelleren Wirkungseintritt, aber eine kürzere Halbwertszeit als Piracetam. Aniracetam ist in Teilen Europas (unter anderem als Ampamet in Italien) und Japan (als Draganon) verschreibungspflichtig, während es in den USA als Nahrungsergänzungsmittel verkauft wird.
Aniracetam verstärkt die AMPA-Rezeptoraktivität, fördert die Langzeitpotenzierung und verbessert die Gedächtniskonsolidierung in klinischen Studien mit kognitiv beeinträchtigten Patienten.
Tierstudien zeigen angstlösende Wirkungen durch Modulation von Dopamin und Serotonin, ohne die sedierenden Nebenwirkungen von Benzodiazepinen.
Aufgeteilt auf 2–3 Dosen, mit einer Fettquelle eingenommen
Fettlöslich: Die Aufnahme wird deutlich verbessert, wenn es mit fetthaltigen Mahlzeiten eingenommen wird. Kurze Halbwertszeit von 1–2,5 Stunden.
Präzise Dosierung und Bequemlichkeit
Kosteneffizienz und flexible Dosierung
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