Auch bekannt als: DIM, 3,3'-Diindolylmethan
Diindolylmethan (DIM) ist eine Verbindung, die bei der Verdauung von Indol-3-Carbinol entsteht, das in Kreuzblütlergemüse vorkommt. Es moduliert den Östrogenmetabolismus durch Förderung der Bildung günstiger 2-Hydroxyöstron-Metaboliten und wird auf seine potenzielle Rolle bei der Prävention hormonabhängiger Krebserkrankungen untersucht.
Diindolylmethan (DIM) ist ein stabiler Metabolit, der durch säurekatalysierte Kondensation von zwei Molekülen Indol-3-Carbinol (I3C) im Magen entsteht. I3C kommt natürlich in Kreuzblütlergemüse wie Brokkoli, Rosenkohl und Kohl vor. Der primäre Wirkmechanismus von DIM umfasst die Modulation des Östrogenmetabolismus durch Induktion der CYP1A1- und CYP1A2-Enzyme, die den Östrogenmetabolismus zur Bildung von 2-Hydroxyöstron (2-OHE1) verschieben, einem als schützend betrachteten Östrogenmetaboliten, und weg von 16α-Hydroxyöstron (16α-OHE1), das mit erhöhter proliferativer Aktivität assoziiert ist. Klinische Studien haben gezeigt, dass eine DIM-Supplementierung das 2-OHE1:16α-OHE1-Verhältnis günstig verändert. DIM zeigt zudem antiproliferative Wirkungen in Zellkulturmodellen von Brust-, Prostata- und Gebärmutterhalskrebs durch Modulation der NF-κB-, Akt- und Androgenrezeptor-Signalwege. Phase-I- und Phase-II-Studien bei zervikaler Dysplasie und Prostatakrebs laufen. DIM ist stabiler und bioverfügbarer als sein Vorläufer I3C, was es zur bevorzugten Ergänzungsform für die Modulation des Östrogenmetabolismus macht.
Eine DIM-Supplementierung erhöht das Verhältnis von 2-Hydroxyöstron zu 16α-Hydroxyöstron und verschiebt den Östrogenmetabolismus zu Metaboliten, die mit geringerer proliferativer Aktivität und potenziell reduziertem Risiko hormonabhängiger Krebserkrankungen assoziiert sind.
In-vitro- und Tierstudien zeigen, dass DIM die Proliferation hemmt und die Apoptose in Brust-, Prostata- und Gebärmutterhals-Krebszellen durch Modulation mehrerer Signalwege einschließlich NF-κB und Akt induziert.
Mit den Mahlzeiten, aufgeteilt in 1–2 Dosen
Formulierungen mit verbesserter Bioverfügbarkeit (mikroverkapselt oder mit BioPerine) werden empfohlen, da natives DIM eine schlechte orale Absorption aufweist.
Optimale Absorption und Modulation des Östrogenmetabolismus
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