Auch bekannt als: Tulsi, Ocimum tenuiflorum, Indisches Basilikum
Heiliges Basilikum (Tulsi) ist ein verehrtes ayurvedisches Adaptogen, das seit über 3.000 Jahren zur Stressbewältigung, Immununterstützung und Förderung des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt wird. Moderne Forschung bestätigt seine anxiolytischen, entzündungshemmenden und metabolischen Vorteile.
Heiliges Basilikum (Ocimum tenuiflorum, früher O. sanctum) ist ein aromatisches mehrjähriges Kraut aus der Familie der Lippenblütler, das auf dem indischen Subkontinent beheimatet und im Hinduismus als heilig angesehen wird. Drei Hauptsorten werden medizinisch verwendet: Rama (grüne Blätter), Krishna (violette Blätter) und Vana (wildwachsend). Das Kraut enthält ein komplexes phytochemisches Profil, darunter Eugenol, Rosmarinsäure, Apigenin, Ursolsäure und Ocimumosid A und B. Diese Verbindungen tragen zu seinem breiten Spektrum pharmakologischer Aktivitäten bei: Eugenol wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd durch Cyclooxygenase-Hemmung; Rosmarinsäure wirkt als starkes Antioxidans; und Ocimumosid senken den Corticosteronspiegel und vermitteln die adaptogenen Eigenschaften. Klinische Studien haben Verringerungen des wahrgenommenen Stresses, der Angst- und Depressionswerte sowie Verbesserungen der Blutzucker- und Lipidprofile gezeigt. Das Kraut zeigt auch antimikrobielle und immunmodulierende Eigenschaften. Heiliges Basilikum wird als Tee (Tulsi Chai), in Nahrungsergänzungskapseln oder als frische Blätter konsumiert und gilt aufgrund seiner langen Geschichte der diätetischen Verwendung allgemein als sicher.
Klinische Studien zeigen, dass Heiliges-Basilikum-Extrakt wahrgenommenen Stress, Angst- und Depressionswerte signifikant reduziert. Sein adaptogener Mechanismus umfasst die Cortisolmodulation über Ocimumosid und die Regulation der HPA-Achse.
Ein systematischer Review ergab, dass Heiliges-Basilikum-Supplementierung den Nüchternblutzucker, den postprandialen Glukosespiegel und die Lipidprofile bei Personen mit metabolischem Syndrom oder Typ-2-Diabetes verbessert.
Rosmarinsäure und Eugenol in Heiligem Basilikum fangen freie Radikale ab und hemmen COX-2 sowie proinflammatorische Zytokine, was zu den in klinischen Studien beobachteten systemischen entzündungshemmenden Wirkungen beiträgt.
Morgens und/oder nachmittags; kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden
In klinischen Studien wurden Dosen bis zu 1.200 mg/Tag Blattextrakt verwendet. Tulsi-Tee (Aufguss aus getrockneten Blättern) ist eine traditionelle und angenehme Art, Heiliges Basilikum zu konsumieren.
Aufgeteilt in zwei Dosen, zu den Mahlzeiten
Überwachen Sie den Blutzuckerspiegel bei Kombination mit Diabetesmedikamenten.
Konstante Dosierung für Stress- und Stoffwechselunterstützung
Tägliche Entspannung und milde adaptogene Unterstützung
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