Auch bekannt als: Humulus lupulus, Hopfenzapfen
Hopfen (Humulus lupulus) sind die weiblichen Blütenzapfen der Hopfenpflanze, die traditionell beim Brauen verwendet werden, aber auch wegen ihrer beruhigenden und angstlösenden Eigenschaften geschätzt werden. Klinische Studien belegen ihre Anwendung zur Schlafverbesserung, insbesondere in Kombination mit Baldrian.
Hopfen (Humulus lupulus) enthält eine komplexe Mischung bioaktiver Verbindungen, darunter Bittersäuren (Humulon, Lupulon), prenylierte Flavonoide wie Xanthohumol und das Abbauprodukt 2-Methyl-3-buten-2-ol, das für die sedierende Wirkung verantwortlich sein soll. Die beruhigende Wirkung wird über GABAerge und Melatonin-Rezeptor-Modulation vermittelt. Mehrere klinische Studien, insbesondere in Kombination mit Baldrianwurzel, haben Verbesserungen der Einschlafzeit, Schlafqualität und subjektiven Erholung gezeigt. Hopfenextrakte zeigen auch milde angstlösende Effekte. Xanthohumol hat aufgrund seiner antioxidativen, entzündungshemmenden und potenziell chemopräventiven Eigenschaften Forschungsinteresse geweckt, obwohl die Evidenz am Menschen noch vorläufig ist. Hopfen ist als getrocknete Zapfen, Tinkturen, standardisierte Kapseln und als Bestandteil von Kombinationsschlafpräparaten erhältlich.
Klinische Studien, insbesondere mit Hopfen in Kombination mit Baldrian, zeigen signifikante Verbesserungen der Einschlafzeit und subjektiven Schlafqualität im Vergleich zu Placebo.
Hopfenextrakte haben in präklinischen und kleinen klinischen Studien milde angstlösende Wirkungen gezeigt, die auf die Modulation der GABA-A-Rezeptor-Aktivität zurückgeführt werden.
30–60 Minuten vor dem Schlafengehen
Wird oft mit 300–600 mg Baldrianwurzel für eine verstärkte Wirkung kombiniert. Die meisten klinischen Belege unterstützen die Kombination.
Schlafunterstützung mit gleichmäßiger Dosierung
Flexible Dosierung und schnellerer Wirkungseintritt
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