Auch bekannt als: Hydrastis canadensis, Goldsiegelwurzel, Orangenwurzel
Die Kanadische Gelbwurz ist eine nordamerikanische Waldpflanze, die für ihr antimikrobielles Alkaloid Berberin geschätzt wird. Sie wird traditionell bei Atemwegsinfektionen, Verdauungsproblemen und Schleimhautentzündungen eingesetzt.
Die Kanadische Gelbwurz (Hydrastis canadensis) ist ein mehrjähriges Kraut, das in den Laubwäldern des östlichen Nordamerikas heimisch ist und von den indigenen Völkern Nordamerikas umfassend bei Infektionen und Entzündungen verwendet wurde. Ihre wichtigsten bioaktiven Alkaloide sind Berberin und Hydrastin. Berberin hat in vitro ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum gegen Bakterien, Pilze und Protozoen sowie entzündungshemmende und blutzuckersenkende Wirkungen gezeigt. Die Gelbwurzwurzel enthält jedoch relativ niedrige Berberinkonzentrationen (2–6 %) im Vergleich zu anderen berberinreichen Pflanzen wie Coptis chinensis. Die klinische Forschung speziell zur Gelbwurz ist begrenzt, und ein Großteil der Evidenz wird aus Berberin-Studien abgeleitet. Die Kanadische Gelbwurz ist aufgrund von Übersammlung als gefährdete Art gelistet; nachhaltig angebaute Quellen sollten bevorzugt werden.
Berberin in Gelbwurz hemmt das Wachstum von Staphylococcus aureus, E. coli und Candida-Arten in vitro, indem es bakterielle Zellmembranen stört und die Proteinsynthese hemmt.
Gelbwurz wird traditionell sowohl äußerlich angewendet als auch oral bei entzündeten Schleimhäuten von Mund, Rachen und Verdauungstrakt eingenommen und besitzt adstringierende und entzündungshemmende Eigenschaften.
Aufgeteilt auf 2–3 Dosen zu den Mahlzeiten
Nicht empfohlen für eine ununterbrochene Langzeitanwendung (über 3 Wochen) ohne ärztliche Aufsicht. Verwenden Sie nachhaltig gewonnene Produkte.
Gleichmäßige Berberin- und Hydrastindosierung
Äußerliche Anwendung für die Mundschleimhautgesundheit (verdünntes Gurgeln)
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