Auch bekannt als: Cu
Kupfer ist ein essenzielles Spurenelement, das als Kofaktor für zahlreiche Enzyme dient, die an der Energieproduktion, dem Eisenstoffwechsel, der Bindegewebsbildung und der antioxidativen Abwehr beteiligt sind. Es ist entscheidend für die ordnungsgemäße Funktion des Nervensystems und die Bildung roter Blutkörperchen.
Kupfer ist das dritthäufigste Spurenelement im Körper, mit den höchsten Konzentrationen in Leber, Gehirn, Herz und Nieren. Es ist ein essenzieller Kofaktor für Schlüsselenzyme, darunter Cytochrom-c-Oxidase (Energieproduktion), Lysyloxidase (Kollagen- und Elastin-Vernetzung), Superoxiddismutase (antioxidative Abwehr) und Caeruloplasmin (Eisenstoffwechsel). Kupfer ist unverzichtbar für die Eisenaufnahme und -mobilisierung, da Caeruloplasmin zweiwertiges Eisen in die für die Transferrinbindung erforderliche dreiwertige Form oxidiert. Kupfermangel, obwohl selten, kann zu einer auf Eisentherapie nicht ansprechenden Anämie, Neutropenie und neurologischen Störungen führen. Eine übermäßige Zink-Supplementierung ist eine der Hauptursachen für erworbenen Kupfermangel. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene beträgt 900 µg/Tag, und die tolerierbare obere Aufnahmemenge liegt bei 10 mg/Tag.
Das kupferabhängige Caeruloplasmin ist essenziell für die Oxidation von Eisen in die für den Transport durch Transferrin benötigte Form. Kupfermangel kann eine Anämie verursachen, die allein auf Eisensupplementierung nicht anspricht.
Kupfer ist ein Kofaktor für Lysyloxidase, die Kollagen- und Elastinfasern vernetzt und so die strukturelle Integrität von Knochen, Blutgefäßen und Haut gewährleistet.
Zu einer Mahlzeit, möglichst 2 Stunden getrennt von Zink
Empfohlen bei Zinksupplementierung über 30 mg/Tag zur Vorbeugung von Kupferverarmung. Ein Zink-Kupfer-Verhältnis von ungefähr 10:1 einhalten.
Am besten aufgenommene und verträglichste Form
Weit verbreitete Standardform
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