Auch bekannt als: Glutamin
L-Glutamin ist die am häufigsten vorkommende Aminosäure im Körper und spielt eine wesentliche Rolle für die Darmintegrität, die Immunfunktion und die Muskelregeneration. Der Bedarf steigt bei körperlichem Stress, Krankheit oder intensivem Training erheblich an.
L-Glutamin ist eine bedingt essenzielle Aminosäure, die etwa 60 % des freien Aminosäurepools in der Skelettmuskulatur ausmacht. Es dient als primäre Energiequelle für Enterozyten (Darmzellen) und Immunzellen, insbesondere Lymphozyten und Makrophagen. In katabolen Zuständen wie nach Operationen, bei Verbrennungen, Sepsis oder langandauerndem intensivem Training können die Plasma-Glutaminspiegel um 40–50 % abfallen, was die Immunfunktion und die Darmbarriere beeinträchtigt. Die Supplementierung wurde in klinischen Studien umfassend untersucht, um Krankenhausinfektionen zu reduzieren, sowie in der Sporternährung zur Unterstützung der Regeneration. Es spielt außerdem eine Rolle beim Stickstofftransport zwischen Geweben und dient als Vorstufe für die Nukleotidsynthese.
L-Glutamin ist der Hauptbrennstoff für die Darmepithelzellen und trägt zur Aufrechterhaltung der Tight Junctions bei, wodurch die intestinale Permeabilität (Leaky Gut) verringert wird.
Glutamin ist ein entscheidender Brennstoff für Lymphozyten und Makrophagen. Eine Supplementierung bei schweren Erkrankungen oder intensivem Training kann die Infektionsrate senken.
Die Supplementierung kann den trainingsbedingten Muskelkater verringern und die Glykogenresynthese beschleunigen, obwohl die Ergebnisse bei gut ernährten Sportlern uneinheitlich sind.
Aufgeteilt auf 2–3 Dosen, idealerweise auf nüchternen Magen
Höhere Dosen bis zu 30 g/Tag werden in klinischen Einrichtungen bei schwerkranken Patienten eingesetzt.
Unmittelbar nach dem Training
Kann mit einem Proteinshake gemischt oder separat eingenommen werden.
Hochdosierte Supplementierung und Flexibilität
Bequemlichkeit und Reisen
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