Auch bekannt als: L-Methionin, Met
Methionin ist eine essenzielle schwefelhaltige Aminosäure, die die Proteinsynthese einleitet und als Vorläufer von SAMe, Cystein und Taurin dient. Es spielt Schlüsselrollen bei Methylierung, Entgiftung und antioxidativer Abwehr.
L-Methionin ist eine essenzielle schwefelhaltige Aminosäure und der universelle Initiator der Protein-Translation, da alle eukaryotischen Proteine mit einem Methioninrest beginnen. Über die Proteinsynthese hinaus wird Methionin metabolisch zu S-Adenosylmethionin (SAMe) umgewandelt, dem wichtigsten Methylgruppendonor des Körpers, der an über 100 Methylierungsreaktionen beteiligt ist, die Genexpression, Neurotransmitter-Stoffwechsel und Lipidverarbeitung steuern. Über den Transsulfurierungsweg ist Methionin zudem der Nahrungsvorläufer von Cystein, Glutathion und Taurin. Methionin unterstützt die Leberfunktion als lipotroper Wirkstoff und hilft, einer Fettleber vorzubeugen, indem es die Phosphatidylcholin-Synthese und den Fettstoffwechsel fördert. Eine ausreichende Methioninzufuhr ist besonders wichtig für Wundheilung, Haar- und Nagelwachstum sowie die Aufrechterhaltung des Schwefelhaushalts.
Methionin wird zu SAMe umgewandelt, das Methylgruppen in Reaktionen spendet, die für DNA-Regulation, Neurotransmittersynthese und Phospholipidstoffwechsel entscheidend sind.
Als lipotroper Wirkstoff fördert Methionin die Synthese von Phosphatidylcholin und unterstützt den Fettstoffwechsel in der Leber, was zur Vorbeugung einer Lebersteatose beiträgt.
Zu den Mahlzeiten
Stellen Sie eine ausreichende B6-, B12- und Folatzufuhr sicher, um eine Homocystein-Anreicherung aus dem Methioninstoffwechsel zu verhindern.
Gezielte Supplementierung und präzise Dosierung
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