Auch bekannt als: Mo
Molybdän ist ein essenzielles Spurenelement, das als Kofaktor für vier wichtige Enzyme dient, die am Stoffwechsel schwefelhaltiger Aminosäuren, am Purinabbau und an der Entgiftung von Sulfiten beteiligt sind. Ein Mangel ist aufgrund des geringen Bedarfs und der weiten Verbreitung in Lebensmitteln extrem selten.
Molybdän ist ein essenzielles Spurenelement, das in Form von Molybdopterin (Molybdän-Kofaktor, Moco) als Kofaktor für vier menschliche Enzyme fungiert: Sulfitoxidase, Xanthinoxidase, Aldehydoxidase und die mitochondriale Amidoxim-reduzierende Komponente (mARC). Die Sulfitoxidase ist die klinisch wichtigste und wandelt toxisches Sulfit im letzten Schritt des Schwefelaminosäurestoffwechsels in Sulfat um. Xanthinoxidase katalysiert die letzten beiden Schritte des Purinabbaus und produziert Harnsäure. Molybdän wird im Dünndarm effizient aufgenommen (40–100 % je nach Form), und die Homöostase wird hauptsächlich über die renale Ausscheidung reguliert. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene beträgt 45 µg/Tag, und die tolerierbare obere Aufnahmemenge liegt bei 2.000 µg/Tag. Ein genetischer Mangel des Molybdän-Kofaktors ist eine seltene, aber schwere neonatale Erkrankung, die Krampfanfälle und Hirnschäden verursacht.
Die molybdänabhängige Sulfitoxidase wandelt toxisches Sulfit in harmloses Sulfat um. Dieses Enzym ist entscheidend für Personen mit Sulfitempfindlichkeit und für den Verzehr von mit Sulfiten konservierten Lebensmitteln.
Xanthinoxidase, ein molybdänabhängiges Enzym, katalysiert die Umwandlung von Hypoxanthin zu Xanthin und dann zu Harnsäure, einem bei normalen Spiegeln wichtigen endogenen Antioxidans.
Zu einer Mahlzeit
Die empfohlene Tagesdosis von 45 µg/Tag wird leicht über die Ernährung gedeckt. Eine Supplementierung ist selten notwendig, es sei denn bei sehr eingeschränkter Ernährung.
Häufigste Supplementform
Chelatierte Form für bessere Verträglichkeit
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