Auch bekannt als: Tanacetum parthenium, Falsche Kamille, Fieberkraut
Mutterkraut ist ein traditionelles europäisches Heilkraut, das hauptsächlich zur Migräneprophylaxe eingesetzt wird. Sein Wirkstoff Parthenolid hemmt die Serotoninfreisetzung und Entzündungsmediatoren, die an der Migräneentstehung beteiligt sind.
Mutterkraut (Tanacetum parthenium) ist eine kurzlebige Staude aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) mit einer langen Anwendungsgeschichte in der europäischen Volksmedizin, insbesondere bei Fieber, Kopfschmerzen und Arthritis. Sein wichtigster bioaktiver Inhaltsstoff ist Parthenolid, ein Sesquiterpenlacton, das die Serotoninfreisetzung aus Thrombozyten hemmt, die NF-kB-Aktivierung blockiert und die Produktion proinflammatorischer Prostaglandine und Leukotriene reduziert. Mehrere randomisierte kontrollierte Studien haben eine moderate Reduktion der Migränehäufigkeit und -schwere bei täglicher prophylaktischer Anwendung gezeigt, obwohl die Ergebnisse etwas uneinheitlich waren. Die kanadischen und europäischen Aufsichtsbehörden erkennen Mutterkraut als traditionelles Mittel zur Migräneprophylaxe an. Ein stabiler, standardisierter Extrakt ist für den klinischen Nutzen unerlässlich.
Ein Cochrane-Review stellte fest, dass Mutterkraut die Migränehäufigkeit im Vergleich zu Placebo in mehreren Studien reduzierte, obwohl die Effektstärken moderat waren und einige Studien methodische Einschränkungen hatten.
Parthenolid ist ein potenter NF-kB-Hemmer und unterdrückt die Produktion proinflammatorischer Zytokine, was sowohl zu seinen migränepräventiven als auch allgemeinen entzündungshemmenden Wirkungen beiträgt.
Einmal täglich, konstant über mehrere Monate
Mindestens 4–6 Wochen für präventive Wirkungen erforderlich. Nicht abrupt absetzen; schrittweise reduzieren, um Rebound-Kopfschmerzen zu vermeiden.
Migräneprophylaxe mit garantiertem Parthenolidgehalt
Höhere Parthenolidkonzentration und Stabilität
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