Auch bekannt als: Phenotropil, Carphedon
Phenylpiracetam ist ein phenyliertes Derivat von Piracetam mit deutlich höherer Wirkstärke und stimulanzienähnlichen Eigenschaften. Es verbessert Kognition, körperliche Leistungsfähigkeit und Kältetoleranz und ist von der WADA als leistungssteigernde Substanz verboten.
Phenylpiracetam (auch bekannt als Phenotropil oder Carphedon) ist ein Racetam-Nootropikum, das 1983 in Russland für den Einsatz durch Kosmonauten entwickelt wurde, um die kognitive und körperliche Leistungsfähigkeit unter Stress zu verbessern. Es ist strukturell identisch mit Piracetam, ergänzt um eine Phenylgruppe, die seine Lipophilie und die Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, erhöht, was zu einer geschätzten 20- bis 60-fach höheren Wirkstärke führt. Phenylpiracetam moduliert mehrere Neurotransmittersysteme, darunter Dopamin, Noradrenalin und Acetylcholin, und wirkt als positiver allosterischer Modulator der AMPA-Rezeptoren. Es wurde in Russland klinisch bei kognitivem Abbau, Epilepsie und Schlaganfall-Rehabilitation untersucht. Aufgrund seiner psychostimulierenden und leistungssteigernden Wirkungen wurde es von der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) verboten. Es ist in einigen Ländern als rezeptfreies Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, aber nicht weitreichend reguliert.
Russische klinische Studien zeigten, dass Phenylpiracetam Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Problemlösung bei Patienten mit kognitivem Abbau durch organische Hirnläsionen und Enzephalopathie verbesserte.
Ursprünglich für sowjetische Kosmonauten entwickelt, hat Phenylpiracetam ergogene und thermogene Eigenschaften gezeigt und die körperliche Ausdauer sowie Kältetoleranz in präklinischen Studien verbessert.
Russische Studien deuten darauf hin, dass Phenylpiracetam als Begleittherapie die neurologische Erholung nach ischämischem Schlaganfall beschleunigen kann.
1–2 Dosen morgens und am frühen Nachmittag; abendliche Einnahme vermeiden
Bei täglicher Anwendung kann sich eine Toleranz entwickeln. Zyklische Einnahme (z. B. 2 Wochen Einnahme, 1 Woche Pause) wird von Anwendern häufig empfohlen.
Präzise Dosierung und Bequemlichkeit
Kostengünstige flexible Dosierung
Noch keine Produktempfehlungen.
Noch keine Bewertungen. Teile als Erste/r deine Erfahrung!