Auch bekannt als: Cavinton, Ethylapovincaminat
Vinpocetin ist ein halbsynthetisches Alkaloid aus der Immergrünpflanze, das die zerebrale Durchblutung verbessert und neuroprotektive Eigenschaften besitzt. Es wird in Europa häufig bei zerebrovaskulären Störungen eingesetzt.
Vinpocetin ist ein halbsynthetisches Derivat von Vincamin, einem Alkaloid, das aus dem Kleinen Immergrün (Vinca minor) extrahiert wird. Es hemmt selektiv die Phosphodiesterase Typ 1 (PDE1) und spannungsabhängige Natriumkanäle, was zur Vasodilatation zerebraler Blutgefäße und verbesserter Sauerstoff- und Glukoseverwertung im Gehirn führt. Vinpocetin hat auch entzündungshemmende Eigenschaften durch Hemmung von NF-kappaB und IkappaB-Kinase. In den 1970er Jahren in Ungarn entwickelt und als Cavinton vermarktet, wird es seit Jahrzehnten in Europa und Asien bei Erkrankungen wie zerebraler Durchblutungsinsuffizienz, Gedächtnisstörungen und Tinnitus verschrieben. In den USA ist es als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, obwohl die FDA seine Klassifizierung infrage gestellt hat. Klinische Studien unterstützen seinen Einsatz zur Verbesserung der kognitiven Funktion bei Patienten mit zerebrovaskulären Erkrankungen.
Vinpocetin erweitert selektiv zerebrale Arteriolen durch PDE1-Hemmung und erhöht die Gehirndurchblutung um bis zu 7 %, ohne den systemischen Blutdruck wesentlich zu beeinflussen.
Klinische Studien zeigen, dass Vinpocetin Gedächtnis, Konzentration und globale kognitive Werte bei Patienten mit chronischer zerebrovaskulärer Insuffizienz verbessert.
Zu den Mahlzeiten zur Verbesserung der Aufnahme
Die Bioverfügbarkeit steigt von 7 % nüchtern auf nahezu 60–100 % bei Einnahme mit Nahrung. Immer zu einer Mahlzeit einnehmen.
Standardsupplementierung
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