Auch bekannt als: Riboflavin, Lactoflavin
Vitamin B2 (Riboflavin) ist ein wasserlösliches Vitamin, das als Vorstufe der Coenzyme FAD und FMN fungiert, die für die Energieproduktion, Zellfunktion und den Fettstoffwechsel essenziell sind.
Riboflavin, oder Vitamin B2, wird im Körper in seine biologisch aktiven Coenzymformen umgewandelt: Flavinadenindinukleotid (FAD) und Flavinmononukleotid (FMN). Diese Flavocoenzyme sind an über 100 enzymatischen Reaktionen beteiligt, darunter die Elektronentransportkette, die Fettsäureoxidation und der Stoffwechsel anderer Vitamine wie B6, Niacin und Folat. Riboflavin wirkt zudem als Antioxidans durch Unterstützung des Glutathion-Redoxzyklus. Klinische Forschung hat seine Wirksamkeit in der Migräneprophylaxe bei hohen Dosen nachgewiesen. Ein Mangel, obwohl in Industrieländern selten, äußert sich als Mundwinkelrhagaden, Glossitis und normozytäre Anämie. Riboflavin ist lichtempfindlich gegenüber UV-Strahlung, weshalb Milch in transparenten Behältern erhebliche Mengen des Vitamins verlieren kann.
Die aus Riboflavin abgeleiteten FAD und FMN werden für die Elektronentransportkette und den Citratzyklus benötigt und ermöglichen eine effiziente ATP-Erzeugung aus Makronährstoffen.
Hochdosiertes Riboflavin (400 mg/Tag) hat gezeigt, dass es die Häufigkeit von Migräneattacken nach 3 Monaten Supplementierung um etwa 50 % reduziert, wahrscheinlich durch Verbesserung des mitochondrialen Energiestoffwechsels.
Zu einer Mahlzeit
Die empfohlene Tagesdosis beträgt 1,3 mg für Männer und 1,1 mg für Frauen. Keine festgelegte Obergrenze aufgrund begrenzter Absorption bei höheren Dosen.
Zum Frühstück
Vorteile zeigen sich typischerweise nach 2–3 Monaten regelmäßiger Einnahme. Der Urin kann sich leuchtend gelb verfärben, was harmlos ist.
Allgemeine Supplementierung und Mangelvorbeugung
Personen mit Absorptionsproblemen
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