Auch bekannt als: Phyllochinon, Phytomenadion
Vitamin K1 ist ein fettlösliches Vitamin, das hauptsächlich an der Blutgerinnung beteiligt ist. Es ist die vorherrschende Nahrungsform von Vitamin K und kommt reichlich in grünem Blattgemüse vor.
Vitamin K1 (Phyllochinon) ist die primäre Nahrungsform von Vitamin K, die von Pflanzen als Teil der Photosynthese synthetisiert und in grünem Blattgemüse konzentriert wird. Es dient als essenzieller Cofaktor für die Gamma-Glutamylcarboxylase, ein Enzym, das Vitamin-K-abhängige Proteine durch Carboxylierung spezifischer Glutaminsäurereste aktiviert. Die wichtigsten dieser Proteine sind die Gerinnungsfaktoren II (Prothrombin), VII, IX und X sowie die Antikoagulationsproteine C und S. Über die Hämostase hinaus trägt K1 zum Knochenstoffwechsel durch Aktivierung von Osteocalcin bei, obwohl es dabei weniger effizient ist als Vitamin K2. Nahrung-K1 wird im Dünndarm über einen carriervermittelten Prozess absorbiert, der Gallensalze und Nahrungsfett erfordert. Die Absorptionseffizienz aus rohem Gemüse ist relativ gering (5–10 %), steigt aber bei Verzehr mit Fett deutlich an.
Vitamin K1 ist der primäre Cofaktor für die Carboxylierung der Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X in der Leber. Ohne ausreichend K1 ist die Blutgerinnung stark beeinträchtigt, was zu Blutungsrisiken führt.
K1 aktiviert Osteocalcin, ein Protein, das Kalzium an die Knochenmatrix bindet. Eine höhere K1-Aufnahme über die Nahrung wird in epidemiologischen Studien mit einem reduzierten Frakturrisiko assoziiert.
Zu einer fetthaltigen Mahlzeit
Die adäquate Zufuhr beträgt 90 µg für Frauen und 120 µg für Männer. Leicht durch eine Portion Blattgemüse erreichbar.
Allgemeine Supplementierung bei geringer Nahrungsaufnahme
Bequeme Gerinnungsunterstützung zusammen mit anderen Mikronährstoffen
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